netdocapp

netdocapp Paracelsus ist eine Smartphome-App, die es einfachen Menschen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ermöglicht, aus eingegebenen Symptomen und Gesundheitswerten schnell und unverzerrt die wahrscheinlich dazu passenden medizinischen Diagnosen und Behandlungsvorschläge auf das Smartphone zurückgemeldet zu bekommen. Ziel ist es, für das Gespräch mit dem Arzt eine gute Ausgangsbasis zu schaffen, welche das Wissen aus den riesigen Datenbanken der Medizin und die Erfahrung von Experten berücksichtigt, die ein einzelner Mensch unmöglich im Kopf haben kann.
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Veröffentlicht von:

paracelsus
aktualisiert am:  17.01.2018

Unsere Vision

Unser Ziel ist es, in nicht allzu ferner Zeit, eine kostenlose Smartphone-App zu entwickeln.

Sie soll es vielen Menschen ermöglichen, in kurzer Zeit aus eigenständig eingegebenen gesundheitlichen Symptomen und Messwerten gute und unverzerrte medizinische Diagnosen und Behandlungsvorschläge zu erzeugen

Wir, das ist eine Gruppe von Informatikern und anderen Leuten mit und ohne medizinischen Hintergrund.

Mehrere unserer Mitstreiter haben viel Erfahrung in und mit Selbsthilfegruppen, manche sind Betroffene.(Daher auch die vertrauliche du-Anrede, hoffentlich stört dich das nicht allzu sehr).

Wir verfolgen mit netdocapp.org ausdrücklich keine finanziellen Ziele.

Wir sehen unsere Bestrebungen als Teil der sozialen Bewegung "Open Source Initiative", die solche bahnbrechende Neuerungen wie Linux, Wikipedia, GNU, Debian, Apache und viele andere hervorgebracht hat.
(Diese Projekte haben die Welt mehr verändert und besser gemacht als den meisten Menschen bewusst ist.)

Das Ziel des Projektes Paracelsus von netdocapp.org ist es, mit Hilfe von freier "open source" Software aus dem Bereich der "Künstlichen Intelligenz" (KI) und mit Hilfe von "Weisheit der Vielen" ("wisdom of the crowd"), **zutreffendes medizinisches Wissen aus den Elfenbeintürmen der Forschungs-Datenbanken und aus den Köpfen von Experten schnell, bequem und unverzerrt herauszuzuholen.**

Die auf diese kombinierte Weise ermittelten Diagnose- und Therapievorschläge sollen die oft sehr lange Zeit verkürzen, bis Leidende endlich die Ursachen ihrer Beschwerden angehen können.  
(Kausale Therapie und nicht nur Symptome bekämpfen.)

Die gewonnenen Ergebnisse werden per Smartphone menschengerecht verständlich aufbereitet und anonym und sicher den Anfragenden zur Verfügung gestellt.

Warum tun wir das?

Aus leidvollen eigenen Erfahrungen als Betroffene wissen wir, dass es manchmal Jahre dauert, bis Patienten mit einer seltenen Krankheit auf einen Arzt treffen, der ihre Symptome richtig deuten kann.

Als Informatiker wissen wir, dass der Abgleich von Symptom zu Diagnose eigentlich "nur" eine Mustererkennungs-Applikation ist, die mit "Big Data Apps" und "KI-Software" heute in verschiedenen anderen Branchen routinemässig gelöst wird.

Wir sehen, dass es zur Zeit massive kommerzielle Bestrebungen gibt, solche Apps auch für medizinische Fragestellungen zu entwickeln.   
Wir glauben, dass die Entwickler solcher Apps hauptsächlich ihren eigenen Nutzen und nicht den der Patienten im Blick haben.

Ein Beispiel (von vielen) ist dafür das Projekt "Watson" von IBM. Watson soll für die Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen eingesetzt werden.

Wir sind der festen Überzeugung, dass jedes kommerzielle Interesse an einer solchen App notwendigerweise zur Verzerrung der Diagnose und zur **Bevorzugung von Therapievorschlägen im Interesse der Geldgeber führen muss.**

Dahinter steckt kein böser Wille - und keine "Verschwörung".   

Das ist einfach bedingt durch die Interessenlage der Firmen die so etwas entwickeln.

Stelle dir doch nur einmal vor, wie eine App, die kostenlos ist, oder die wenig kostet, Geld verdienen kann. Sie muss sich finanzieren durch (etwas) Werbung und (viel) Empfehlung von Massnahmen, die jemand anderem viel Geld einbringen (Klinik-Unternehmen, Pharma-Industrie ...).

Sobald irgendeine Firma eine solche Software entwickelt, muss sie (notwendigerweise) ans Geld verdienen denken.
(Und sei es durch eine "Exit-Strategie" wenn sie ihre  - durch Venture-Kapital finanzierte - kostenlos anwendbare "Super-App" später einmal an die Industrie verkauft)


Künstliche Intelligenz wird in Zukunft ein hohes Ansehen geniessen.

Menschen werden ihr viel Vertrauen entgegenbringen. Schliesslich können KI-Apps schon heute besser Schach und Go spielen als jeder Mensch und blitzschnell ungeheuere Faktenmengen durchsuchen.

Das ganze Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelt sich zur Zeit stürmisch weiter.

Einer medizinischen KI-App werden in Zukunft viele Menschen hohe Kompetenz zubilligen; um so schlimmer, wenn die App dann aus systematischen Gründen einen parteiischen Rat gibt.

Medizinische KI-Apps werden die Patient-Arzt-Beziehung nachhaltig verändern.

Das ist heute schon ansatzweise durch das Internet der Fall. Manche Ärzte fragen heute schon ihre Patienten (vielleicht etwas spöttisch): "Haben sie schon gegoogelt"?

In Zukunft wird es normal sein, zum Arzt zu gehen und schon einige Diagnose- und Therapievorschläge einer KI-App dabei zu haben.
Die Ärzte werden sich daran gewöhnen (müssen).

Und wenn die Ärzte streng wirtschaftlich denken würden, wäre ihnen klar, dass das auch zu ihrem Vorteil ist. Denn in den ca. 7 Minuten die ein Arzt rein rechnerisch für einen Patienten aufwenden dürfte (um ein auskömmliches Einkommen zu erzielen), ist es nicht möglich umfangreiche, gründliche, verantwortliche Anamnese und Diagnose zu betreiben.

Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten!

Es ist für einen Arzt schlicht unmöglich auch nur all die neuen Fakten aufzunehmen, die täglich zum Wissensberg dazukommen.

Um zum Beispiel täglich alle relevanten neuen Fachartikel zu lesen (5 Minuten je Artikel), bräuchte man mehr Stunden als ein Tag hat.
Das ist noch nicht einmal bei einem Spezialgebiet möglich.  
Viele Ärzte wissen das (insgeheim) - und die Patienten realisieren das auch. (nach und nach)

Medizin ist auch in hohem Maße wissenschaftliche Informationsverarbeitung.

Und genau dabei können Computer-Programme die "deep-learning" und "artificial-intelligence" beherrschen, wertvolle Hilfe leisten.

Doch um zu wirklich guten Lösungen zu kommen, genügt es nicht, nur vorhandenes Wissen automatisch per Computer zu durchsuchen. (Das macht z.B. "Watson")

Die Natur zeigt uns, wie Lebewesen mit beschränkten Fähigkeiten mit Hilfe von "wisdom of the crowd" optimale Entscheidungen  treffen.
Bienen, Ameisen, Termiten und andere in Schwärmen lebende Tiere lösen regelmässig lebenswichtige Fragestellungen - z.B. die nach die dem besten Platz für ein neues Nest - durch kollektive Entscheidungsfindung.  
Das können Schwärme schneller und besser als jedes Einzelindividuum.
(Und besser als jedes herkömmliche Computerprogramm)

Die Anwendung von solchen neuartigen "Schwarmintelligenz-Algorithmen" durch geschickte Einbindung von menschlichen Beurteilern ist ein wesentliches Merkmal von Projekt Paracelsus von netdocapp.org.

In den letzten Jahren hat die KI-Forschung gezeigt, dass die Entscheidungsfindung mit Hilfe von "predictive markets" in Verbindung mit Spielanreizen ("gamifikation") zu verblüffend guten Lösungen führt.

Damit können sehr gute Ergebnisse schneller, einfacher und billiger erzielt werden als mit den meisten anderen Methoden.
Solche Software-Systeme werden schon heute in der Wirtschaft eingesetzt um bessere Vorhersagen von Wahlergebnissen, Investitionsentscheidungen und Ereigniswahrscheinlichkeiten zu ermöglichen.  

Die Anwendung auf medizinischem Gebiet für Diagnosen, und Therapien ist möglich, wenn die Kommunikation und Zusammenarbeit der beurteilenden Individuen richtig gestaltet wird.

Nebenbei bemerkt: Das Lösen medizinischer Rätsel in einer virtuellen Gemeinschaft macht richtig viel Spass. Man fühlt sich dabei wie "Dr. House auf Spurensuche".

Medizinische Grundsätze

Bei den Therapievorschlägen bevorzugt netdocapp.org kausale Therapien - statt nur die Symptome zu behandeln.

Damit stehen wir der "Ganzheitlichen Medizin" bzw. der "Naturmedizin" nahe, ohne uns jedoch ideologisch darauf festzulegen.

Bei der Beurteilung der wissenschaftlichen Aussage klinischer Studien bevorzugt netdocapp.org "Randomisierte Kontrollierte Studien" (RCTs).
Dabei werden die Patienten nach dem Zufallsprinzip (Randomisierung) einer von zwei oder mehr Gruppen zugeteilt.

Aber netdocapp.org berücksichtigt auch gut dokumentierte Anwendungsbeobachtungen - wie sie in der Naturmedizin üblich sind.

Letztlich ausschlaggebend für die Rangreihenfolge von rückgemeldeten Diagnosen und Therapievorschlägen sind aber die gewichteten Ergebnisse von Prognosemethoden ("predictive markets"), die unter Beteiligung von "Wissenden" (Menschen) zustandekommen. Solches Wissen ist nicht nur auf Mediziner und andere Wissenschaftler beschränkt. In vielen Selbsthilfegruppen und medizinnahen berufen sitzen die "wahren Experten".

Bei den Therapie-Empfehlungen sind wir uns bewusst, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers die eigentliche Heilung bewirken und deshalb durch "Heilungsanreize" aktiviert werden müssen.

Das werden häufig auch Lebensstilempfehlungen sein aus den Bereichen Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressreduktion u.s.w. .

Die Präventivfaktoren und die natürlichen Behandlungsweisen werden in den Vordergrund gestellt.  

Aber im Akutfall werden selbstverständlich auch : Pharmapräparate, Stahl und Strah vorgeschlagenl, also alles was die Schulmedizin so vorrätig hat.

Aber wir wissen auch: "Abwartendes Offenhalten" ist manchmal besser als sofort die chemische Keule zu schwingen.


Hilfe - Mitmachen!

- Kannst du das alles auch so sehen?  
- Hast du Lust bei einer herausfordernden Entwicklung mitzumachen?
- Wenn "JA",  fragst du dich vielleicht: Bin **ich** denn überhaupt für so etwas geeignet?

Ja, wir brauchen DICH!

Wir brauchen jede sich bietende Hilfe, um diese Vision zu verwirklichen.

Wir suchen Menschen für eine soziale Bewegung, die mit uns an der Umsetzung arbeiten - und sei es nur als Beobachter, Kommentator oder "Weitersager" für das Projektes.

Das Projekt steht noch ganz am Anfang. Sehr viele Fragen sind noch offen.   

Uns Initiatoren ist klar, dass wir eine solche Aufgabe nicht alleine stemmen können.  

Wir brauchen Hilfe und engagierte Mitstreiter.

Wenn du Lust und Fähigkeiten hast, die dem Projekt dienlich sein könnten, würden wir uns freuen von Dir zu hören.  

Antworte dann einfach per E-Mail. (Siehe unten). Ein Wort genügt: **"Ja"!**

Du bist dann im Verteiler des kostenlosen Newsletters, der ca. alle 4 Wochen erscheinen wird.  

Das Ganze kostet Dich kein Geld - aber du schenkst etwas viel Kostbareres: Aufmerksamkeit, Mitdenken, Mitmachen.


Was wir brauchen:  

- Menschen die mitdenken und mitgestalten
- Menschen die von der Idee weitersagen
- Hilfe bei Grafiken
- Hilfe bei Filmen
- Hilfe beim Umsetzen in IT
- Tester
- Schirmherren des Projektes aus der Wissenschaft
- Lektoren
- Medizinisches Wissen
- Juristische Expertise (Stiftungsgründung, Medizinrecht)
- Übersetzer (englisch, spanisch, chinesisch, indisch)

und wahrscheinlich noch viele andere Dinge, von denen wir jetzt noch nichts wissen.

Kontakt:

Projekt Paracelsus  
E-Mail: paracelsus@netdocapp.org  

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